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Fehlerhafte Widerrufsbelehrung Darlehen

Seit 2002 sieht der Gesetzgeber eine Widerrufsbelehrung für Darlehensverträge von Verbrauchern vor. Die Widerrufsbelehrungen der Banken waren vielfach fehlerhaft. Aufgrund einer Vielzahl von Gesetzesänderungen und Änderungen der Musterwiderrufsbelehrungen gehe ich nicht detailliert auf die einzelnen Anforderungen der verschiedenen Belehrungen ein.

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat ermittelt, dass neun von zehn in Immobilienkreditverträgen enthaltene Widerrufsbelehrungen, den gesetzlichen Anforderungen nicht standhalten. Meine persönliche, wohl etwas vorsichtigere juristische Einschätzung, fällt etwas geringer aus, aber die überwiegende Zahl der Widerrufsbelehrungen sind auch nach meiner Prüfung eindeutig fehlerhaft.

 

Das Widerrufrecht für Verträge bis 10.6.2010 ist am  21. Juni 2016 erloschen.

Falls Sie rechtzeitig widerrufen haben, sollten Sie sich von vorformulierten Schreiben der Bank, die Ihre Ansprüche pauschal ablehet, nicht abschrecken lassen.

 

Ihr möglicher Vorteil bei einem Vergleich mit der Bank oder einer Klage:

 

- Bei einem noch laufenden Darlehensvertrag, kann ein Widerruf aufgund der zwischenzeitlich gesunkenen Zinsen zu einer erheblichen Ersparnis führen.

 

- Falls Sie eine Vorfälligkeitsentschädigung zur Darlehensablösung bezahlt haben, kann der gesamte Betrag zurück gefordert werden

 

- Durch die Rückabwicklung hat die Bank eine Nutzungsentschädigung für sämtliche von Ihnen bezahlten Zins- und Tilgungsleistungen zu bezahlen, dies gilt auch für noch laufende Darlehen. Nach meiner Erfahrung beläuft sich diese Nutzungsentschädigung durchschnittlich auf 10.000,00 €- 25.000,00 €, natürlich abhängig vom jeweiligen Einzelfall.

 

Meine Handlungempfehlung

Manche Widerrufsbelehrungen sind eindeutig falsch, hier sollte schnell gegenüber der Bank gehandelt werden.

Andere Widerrufsbelehrungen sind mit großer Wahrscheinlichkeit falsch. Bei diesen Belehrungen rate ich abzuwarten bis durch die Rechtsprechung eine weitergehende Klärung erfolgt ist.

Für eine Erstberatungsgebühr in Höhe von 150,00 € zuzüglich 19 % MwSt, insgesamt 175,50 € Honorar, prüfe ich Ihre Widerrufsbelehrung und erläutere ich Ihnen Ihre Chancen gegenüber der Bank.